Lanzarote

Lanzarote ist die nördlichste Insel der Kanaren und auch hier beindruckt die Vulkanlandschaft den Besucher.

An der Küste fallen die Felsen meist recht steil ins Meer hinab. Es gibt einen Gebirgszug im Norden und einen im Süden.

Im Süden trifft man auf die Sandwüste El Jable. Der Nationalpark Timanfaya beherbergt die so genannten Feuerberge.

Der letzte große Vulkanausbruch geschah 1824, der umliegende Dörfer und Häuser unter sich begrub. Im Nationalpark sieht man die unterschiedlichsten Vulkangesteinsfarben, die besonders beeindruckende Fotographie-Motive bilden.

Teile des Nationalparks gehören zur Gemeinde Yaiza. Die gleichnamige Ortschaft war auch von den Vulkanausbrüchen im 18. Jahrhundert stark betroffen. Nach dem Wiederaufbau, der damals praktisch nicht mehr existierten Stadt, gewann sie wieder an Bedeutung und ist heute wieder ein beliebter Ferienort, der unter anderem auch vom Weinanbau lebt.
Lanzarote Nationalpark Feuerberge

Lanzarote Nationalpark Timanfaya (Feuerberge)

Strände mit feinem weißen Sandstrand befinden sich in den den Küstenabschnitten des Südens. Größere Ortschaften wie der Puerto del Carmen halten Strandpromenaden, Boutiquen, Souvenirläden und Livemusik für den Urlauber bereit. Auch wenn die Insel besonders vom Flugzeug aus, wenig grün aufweist, entdeckt man doch in den Ortschaften in Küstennähe viele Palmen und Kakteen.

Vom Massentourismus weitgehend verschont eignet sich die Insel wunderbar zum Biken, Wandern, zum ruhigen Strandurlaub und für jeglichen Wassersport. Besonders der Playa Blanca, zu deutsch "weißer Strand", mit seinem eigenen Yachthafen, der kilometerlangen Küstenpromenade und dem Ausblick zur Nachbarinsel Fuerteventura ist einer der beliebtesten Urlaubsstrände Lanzarotes.

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