Andalusien
Andalusien ist vielleicht die bekannteste Region in Spanien. Dies ist vermutlich letztlich auch deswegen so, weil sie die zweitgrößte ist in Bezug auf die Länge der Küste. Aber was noch viel wichtiger für all jene Touristen ist, die sich von einem Spanienurlaub vor allem viel Sonne und beste Voraussetzungen für ein Bad im Meer versprechen – sie ist gleichzeitig auch die südlichste Küste Spaniens.
So bedeutet Andalusien unter anderem Sonnenschein pur, was schon der Name der berühmten Costa del Sol andeutet: zu dt. die Sonnenküste.
Andalusien ist in ihrer Breite etwa 300 km lang und bei über 300 Sonnentagen im Jahr scheint diese andalusische Gegend besonders gut für Badeferien zu sein, wie man sie in den bunten Katalogen der Reiseveranstalter in den höchsten Tönen angepriesen bekommt.
Hierbei ist natürlich die Qualität der Strände ausschlaggebend und diese kann sich an der Costa del Sol wahrlich sehen lassen.
Sauberes klares Wasser, in der Regel mindestens 30 Meter lang und ein Gefälle im Durchschnitt von 14 Prozent sind charakteristisch für die Strände, die man in Andalusien an diesem Küstenabschnitt vorfindet. Erwähnenswert an dieser Stelle sind sicher die Playa Campo de Golf, Maro Beach, Fuengirola oder Golden Mile.
Aber Strandleben ist eine Sache – man darf auch nicht die Städte selbst vergessen, die entlang der Küste gelegen sind. Hier dürfte wohl Malaga von besonderer Bedeutung sein, denn sie gehört nicht nur zu den größten spanischen Städten, sondern hat auch in puncto Kultur und Sehenswürdigkeiten so einiges im Angebot.
Das Geburtshaus des weltweit bekannten Malers Pablo Picasso dürfte hierbei eine der Hauptattraktionen sein. Für so manchen Besucher in Andalusien dürfte sicher auch Marbella interessant sein – eines der aufregendsten Urlaubsorte im Süden Europas und mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Deutschen unter den Einwohnern.
Doch das Temperament des feurigen Andalusiens ist auch abseits der Costa del Sol zu verspüren. Und zwar ganz besonders in der Hauptstadt selber – in Sevilla, wo der Flamenco genauso zu Hause ist, wie auch große Opernaufführungen quasi auf dem Tagesplan stehen.
Ebenso ist auch die alte Stadt Cadiz am Atlantik gelegen ohne Zweifel ein Tipp für jeden Andalusien-Besucher.
In Almeria, einer Hafenstadt am Mittelmeer, ist der nordafrikanische Einflüsse nicht zuletzt in der Architektur leicht zu entdecken sind ist nicht minder typisch für Andalusien und daher sollte man sicher ihre Besichtigung nach Möglichkeit nicht entgehen lassen.